Willst du Stand Up Paddling lernen? Hier ein Anfänger Guide für dich!

Standest du schon Mal auf einem Stand Up Paddle Board? Es ist der Trendsport schlechthin und das auch zu Recht. Es macht einfach einen Riesenspass und ist perfekt für den Sommer. Für mich war es vor ein paar Wochen das erste Mal, dass ich SUP gefahren bin, und ich habe mich sofort verliebt! Auf dem Wasser herumzupaddeln,  ab und zu auf das Board sitzen oder liegen und die Wellen unter sich spüren. Was für ein schönes Gefühl!
 
Das Stand Up Paddling ist schnell gelernt. Trotzdem muss ich ehrlich zugeben, dass mir zu Beginn einige Fails passiert sind. Damit dir nicht die gleichen Anfängerfehler passieren wie mir, habe ich für dich einen Anfänger Guide erstellt.

Ausrüstung: Das A&O

Ohne Ausrüstung geht gar nichts. Ein SUP-Board und ein Paddel sind Voraussetzungen, um diesen Trendsport auszuüben. Willst du das Stand Up Paddling einfach Mal ausprobieren, um zu schauen, ob das überhaupt etwas für dich ist, rate ich dir die Ausrüstung zu mieten. Mittlerweile gibt es immer mehr SUP-Vermieter. Auch auf der HYLL App findest du tolle SUP-Aktivitäten mit der Möglichkeit, die Ausrüstung zu mieten. Schwimmwesten sind in der Schweiz nicht Pflicht, sofern man nicht weiter als 300 Meter vom Ufer entfernt ist. Es ist aber ratsam, eine Schwimmweste oder Schwimmhilfe zu tragen. Was ich dir auch aus meiner Erfahrung als SUP-Anfängerin empfehlen kann, ist ein Wassersack oder cooler ausgedrückt „Water bag“ mitzunehmen. Du kannst den wasserdichten Sack ganz einfach auf dem SUP-Board unter den Netzen befestigen. So kannst du Wasser und Snacks mitnehmen, damit du auch auf dem See gut verpflegt bist. Tipp von mir: Nimm noch einen Lautsprecher für den perfekten Sound auf dem See mit.

Der richtige Start auf dem Board

Als ich das erste Mal auf dem SUP-Board stand, hatte ich die glorreiche Idee, mein Paddel stehend auf dem Board neu einzustellen. Und zack, ich stand nicht mehr auf dem Board, sondern befand mich im Wasser. Damit dir nicht der gleiche Fehler passiert, rate ich dir, das Paddel bevor du ins Wasser gehst richtig einzustellen. Wenn du schon auf dem Wasser bist und das Paddel nochmals umstellen willst, ist es einfacher, wenn du das auf den Knien machst. Es gilt die Faustregel, dass der Paddel-Griff ungefähr 20 cm über Kopfhöhe sein sollte. Achte darauf, dass du bei der Einstellung das Paddel auf dem Board oder Boden abstellst, mit einer Hand den Griff hältst und mit der anderen das Paddel einstellst. Dein Arm sollte nicht komplett durchgestreckt sein, sondern immer noch eine minimale Beugung haben. Mit der Ausrüstung und dem eingestellten Paddel kannst du dich nun auf den See begeben. Ein weiterer Anfängerfehler, den man beim Einsteigen ins Wasser vermeiden sollte ist, dass man das SUP-Board zu früh auf das Wasser legt und die Finne dadurch zerkratzt. Sollte das Wasser am Ufer zu flach sein, ist es am besten, wenn du dein Board verkehrt herum (mit der Finne nach oben) ins Wasser stellst. Drehe das Board erst um, wenn das Wasser ein wenig tiefer ist, so beschädigst du das Board nicht.

Rauf aufs Board

Damit du nicht den gleichen Fehler machst wie ich, und zu Beginn die ganze Zeit verkehrt auf dem Board stehst, beginnen wir ganz einfach. Du erkennst den vorderen Teil des Boards durch die Netze, die gespannt sind. Eigentlich ganz einfach, aber ein typischer Anfängerfehler.
Wenn du im Wasser bist, rate ich dir, dich zuerst auf das Board zu knien, denn im Knien ist der Körperschwerpunkt niedriger und du hast ein besseres Gleichgewicht. Die Füsse sollten hierbei in der Mitte neben den Tragegriffen auch «Sweet-Spot» genannt, platziert sein. Du kannst zu Beginn, die ersten Paddelschläge in dieser Position ausführen. So erhältst du das Gefühl für das Board und schaffst dir Sicherheit. Achte beim Paddeln darauf, dass die Krümmung des Paddels nach vorne zeigt. Wenn du bereit bist aufzustehen, kannst du das Paddel quer über das Board legen und deine Hände darauf abstützen. Danach stellst du einen Fuss nach dem anderen auf. Hier ist es wichtig, dass du wirklich mit den Versen fest auf dem Board stehst. Die Füsse sollten schulterbreit und wieder in der Mitte neben den Tragegriffen stehen. Dann richtest du deinen Oberkörper auf und greifst nach dem Paddel. Bist du aufgerichtet, paddelst du direkt weiter, weil du so nochmals mehr Sicherheit erhältst. Nun kannst du dich stehend mit dem Paddel nach vorne bewegen und gemütlich über den See gleiten.

Eincremen nicht vergessen!

Beim Stand Up Paddling ist es sehr wichtig, dass du auf ausreichenden Sonnenschutz achtest. Im Wasser steigt die UV Belastung um ca. 90 % ! Sonnenschutz auf dem Wasser ist aus diesem Grund besonders wichtig. Ja, hier spreche ich auch aus Erfahrung. Robin, mein Arbeitskollege, und ich wurden am Tag nach dem Stand Up Paddling mit knallroten Füssen bestraft. Da beim Stehen auf dem SUP-Board die Sonnenstrahlen direkt auf die nackten Füsse eintreffen, sollte man diese Stelle am Körper nicht vergessen einzucremen. Also ich vergesse es nach diesem Sonnenbrand sicherlich nicht mehr 😉 Um den Sonnenbrand vorzubeugen, ist eine wasserdichte Sonnencreme oder ein Surf Shirt mit UV-Schutz geeignet. Am besten nimmst du die Sonnencreme mit in den Water bag, damit du dich von Zeit zu Zeit wieder eincremen kannst.
 
Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Anfänger Guide ein wenig Lust auf das Stand Up Paddling machen und dafür sorgen, dass dir nicht die gleichen Anfängerfehler passieren wie mir 😉

Story geschrieben von:

Alex

Marketing Intern

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