Lass die “Böötle”-Saison beginnen!

Diesen Sommer möchte ich mir eine Schlauchbootfahrt zusammen mit Freunden nicht entgehen lassen. Jedes Mal verbinde ich das Böötle mit purem Spass und einer tollen Zeit mit Freunden. Ich liebe es gemeinsam dem Fluss entlangzufahren und ab und zu ins Wasser zu springen.
 
Ein bekannter Fluss, wo das Böötlen fast schon als professionelle Sportart gilt, ist die Aare. Hier treffen leidenschaftliche Böötler und Böötlerinnen aufeinander und geniessen den Sommer entlang des schönen Flusses.
 
Trotz all dem Spass, welcher das Schlauchböötle mit sich bringt, kann man es sehr schnell unterschätzen. Oftmals kennen viele Böötler*innen nicht einmal den Abschnitt, auf dem sie fahren und haben die notwendige Ausrüstung nicht dabei. Das kann sehr gefährlich sein und nicht mehr so lustig, wie das Böötle eigentlich ist.
 
Aus diesem Grund habe ich für alle begeisterten Böötler*innen einen Guide zusammengestellt, damit ihr bei eurer nächsten Tour sorgenfrei eine tolle Zeit haben könnt:
 

Wetter OK, Böötle Juheee

Bevor du dich entscheidest zu Böötlen, informiere dich über das Wetter. Studiere die aktuellen Wettervorhersagen und schaue nach, in welchem Bereich der Wasserstand liegt. Bist du auf der Aare unterwegs liefern dir die beiden APPs «Aare Guru» und «Aare» viele Informationen über das Wetter und die aktuellen Wasserstände. Vor allem «Aare Guru» hat es geschafft, eine informative App zu kreieren, die auch noch lustig verpackt ist.
 
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wassertemperatur. Je kälter das Wasser, desto weniger lang solltest du im Wasser sein. Die Reaktion auf das kalte Wasser ist bei jeder Person unterschiedlich. Im schlimmsten Fall kann dein Körper unterkühlen was Leistungsminderung, Durchblutungsstörungen oder Muskelkrämpfe bewirken kann. Dadurch steigt die Ertrinkungsgefahr enorm an. Das BAFU liefert auf ihrer Website jegliche Informationen über Wasserstände und Wassertemperaturen in der ganzen Schweiz: https://www.hydrodaten.admin.ch/.

Ohne Boot, kein Böötle

Wir kennen es doch alle, die zugeklebten Schlauchboote, damit trotz Loch, der Spass weiter gehen kann. Um dies zu vermeiden, achte darauf, dass die Mindestanzahl an Personen und die Nutzlast nicht überschreitet wird. Ausserdem rate ich dir, immer vorauszuschauen und auf Steine und Äste zu achten.
 
Natürlich geht ohne Boot gar nichts. Falls du regelmässig auf den Fluss gehst, rate ich dir ein Boot zu kaufen, dass du immer wieder verwenden kannst. Ansonsten gibt es verschiedene Anbieter, die Schlauchboote vermieten. Auf der HYLL APP findest du bereits einige Schlauchboot Adventures inklusive Bootsvermietung.

Hast du alles dabei?

Auch beim Schlauchboot fahren, solltest du darauf achten, dass du passend ausgerüstet bist. Die SLRG hat eine Packliste zusammengestellt mit all den Dingen, die du für deine Fahrt benötigst: Packliste
Die SLRG rät allen Böttler*innen eine Rettungsweste zu tragen, auch wenn man gut schwimmen kann.

Folge deinem Herzen (nicht)

 

So schön wie dieses Zitat auch klingt, leider empfiehlt es sich beim Böötlen eher weniger.
 
Wähle eine Route, die du kennst und auch den Fähigkeiten der Gruppe entspricht. Es ist sehr wichtig, dass du weisst, welche Hindernisse und Gefahren sich beim ausgewählten Flussabschnitt befinden. Man sollte auch auf die Wassertiefe und Strömungen achten, denn diese können je nach Wetterlage variieren. Kennst du den Flussabschnitt noch nicht, dann informiere dich im Voraus über die Strecke. Die meisten Flüsse haben eine Flusskarte, welche dir die einzelnen Abschnitte aufzeigen. Einige Flusskarten findest du bereits hier:

Story geschrieben von:

Alexandra

Marketing Intern

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